Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

17.10.2018

Klangvoller Chorgesang zum Jubiläum

Gesitliche Chormusik in Heroldsbach
"(...) Josef Renners "Veni creator spiritus" eine Motette für achtstimmige Chöre, zeigte den Knabenchor in stimmlicher Bestform, präzise und reich an Klangfarben. Gefühlvolle und emotional geriet das "Ave maris stella", ebenfalls ein Marienhymnus, aus der Feder von Edvard Grieg. (...) Mit "Jesus und Nikodemus", einer Evangelien-Motette für vier- bis sechsstimmige Chöre, Javier Bustos’ "Pater Noster" und dem Abendlied von Josef Rheinberger legten die Sänger des Knabenchors einen fulminanten Endspurt hin und begeisterten zum wiederholten Male.(...) Am Ende gab es kein Halten mehr. Der Lohn für alle Akteure an diesem Abend: Minutenlange stehende Ovationen des Publikums, mit denen die Konzertbesucher ihre Freude und Bewunderung ausdrückten.(...)" Alexander Hitschfel, 17.10.2018, Nordbayerische Nachrichten 
27.07.2018

Spitzenklasse aus Windsbach

Der berühmte Knabenchor tritt in der Eisenacher Georgenkirche auf und erntet hochverdient einen brausenden Applaus Eisenach. 
"(...) Martin Lehman spornte den Chor zum ausdrucksvollen Musizieren an. Melodiebögen arbeitete er heraus, Textzusammenhang in den Chorälen fiel auf. Dass die Sänger ihre Partie im Kopf hatten, zeugt von intensiver Probentätigkeit. Zu den jungen Stimmen des Chores passten die noch jungen, aber gut geschulten Stimmen der Solisten.(...) Die Motetten Bachs sind immer wieder eine Herausforderung für Chöre. „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 ist für zwei vierstimmige Chöre komponiert, was an der Aufstellung zu sehen war Martin Lehman wählte die Interpretation mit Unterstützung einiger Instrumente. Wie Bach die Motetten musiziert hat, ist nicht belegt. Überlieferte Instrumentalstimmen lassen den Schluss zu, dass er je nach Umstand Instrumente hinzuzog. Dynamische Effekte ließen aufhorchen. (...) Als nach den Danksagungen und Ehrungen das sechsstimmige „Abendlied“ a capella von Josef Rheinberger erklang, wagte niemand zu atmen. War es für Interpreten und Konzertbesucher die Krönung des unvergesslich schönen Abends?" Gottfried Meyer, 27.07.18, Thüringer Allgemeine
26.07.2018

Bach – federnd und leicht

Windsbacher Knabenchor sang in der Lorenzkirche
„(...) Das eigentliche Ereignis auf Bachwochen-Niveau waren Martin Lehmann und sein Chor. Die legten sich (etwa in der Motette BWV 226) nicht nur auf rhythmisch federnde Leichtigkeit ohne alle chorische Kraftmeierei fest, auf deutlich gemalte Details, sondern immer ist alles umkleidet vom Hauch des geistlichen Geheimnisses. Und das mit einem Pianissimo in dynamischen Regionen, die man vom Chor noch nie gehört zu haben glaubte. Da gelang mehrfach eine schwebende Spiritualität, glaubensinnige Leichtigkeit, fast fröhliche Ergriffenheit. Im Chor „Nun leuchtet alles unter dir“ (Himmelfahrts-Oratorium) war das eine eindringlich nachvollziehbare vokale Schau aus himmlischen Höhen herab auf all die barocke Wort und Bilderflut von „heißen Tränen“ und „blassen Wangen“ in irdischen Niederungen. (...)“ 
Uwe Mitsching, 26.7.2018, Nürnberger Nachrichten

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