Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

21.12.2018

Ein Halleluja braucht keine Handlung

Ausbalanciert und grandios: Solisten, Chor und Orchester in München
„(...) Stattdessen gibt es eine herrlich entspannte Balance zwischen Orchester und Chor und den allesamt grandiosen Solisten: der Sopranistin Lydia Teuscher, dem Countertenor Terry Wey, dem Tenor Tilman Lichdi und dem Bass Thomas Laske. Die unendlichen Tongirlanden schwingen gelassen, die Chöre sind von allem Pathos und Druck befreit und so triumphiert Händels konsequent optimistisches Erlöserbild.
Wolfgang Schreiber und Reinhard Brembeck, 21.12.2018, Süddeutsche Zeitung,
 
21.12.2018

Tonperlen

Windsbacher und Akademie für Alte Musik im Herkulessaal München
„(...) Immer wieder muss man sich klarmachen, wie jung diese Sänger größtenteils noch sind. Die Qualität und Professionalität , die der Windsbacher Knabenchor im Münchner Herkulessaal an den Tag legt, lässt das leicht vergessen. Was diese Buben und jungen Männer bei Georg Friedeich Händels „Messiah“ leisten, ist schlichtweg überragend. (...) Wenn sie (die Soprane) beispielsweise „Behold the Lamb“ anstimmen, sich zum hohen G aufschwingen, dann sind das leuchtende, glockenhelle Tonperlen. Dieser kuppelhafte Klang bleibt auch im Pianissimo erhalten. (...) Berückend wie die Orchestermitglieder aufeinander hören und Lehmanns ganz von der Sprachfertigkeit der Musik denkenden Ansatz umsetzen. Dem stehen auch die Solisten Lydia Teuscher, Terry Wey, Tilman Lichdi und Thomas Laske in nichts nach.  Mit diesem „Messias“ legen die Windsbacher die Latte für andere Knabenchöre gewaltig hoch.“ Maximilian Maier, 21.12.2018, Münchner Merkur
20.12.2018

„Messiah“ aufgefrischt

Aufführung in Ansbach, St. Gumbertus
„Was für ein Abend. Was für ein Konzert. Was für ein Werk. Händels „Messiah“, nun wahrlich kein unbekanntes Oratorium, klang auf einmal wie nie gehört. Martin Lehmann verwandelte es mit seinem Windsbacher Knabenchor, der Akademie für Alte Musik Berlin und einem exzellenten Solostenquartett in eine erstklassige Weihnachtsnovität. Staunenswert vom ersten bis zum letzten Takt. (...) Ungezählte Details gab es zu entdecken, der Affekt jedes Satzes war minutiös getroffen und vermittelt, beim Knabenchor genauso wie beim Orchester und den Solisten. Martin Lehmann verlor in der Fülle der Einzelheiten nicht den Blick für das Ganze. Er band die einzelnen Musiknummern in einen dramaturgisch stringenten Ablauf ein. Dieser “Messiah“  war eine große Entfaltung – ein Intensitätscrescendo, das von einer tröstlichen Prophezeiung und zu einer weltgeschichtlichen Wirkungsmacht anwuchs.(..)“ Thomas Wirth, 20.12.2018, Fränkische Landeszeitung

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