Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

05.12.2017

Präzision in leisen Tönen

Weihnachtliche A-cappella-Chormusik in St. Magdalena
"(...) Sowieso hat sich Lehmann einiges ausgedacht, um dem Publikum einen außergewöhnlichen Konzertabend zu bieten. Unter den Stücken finden sich etliche wenig bekannte, so zum Beispiel "Nun sei willkommen" von Carl Hirsch aus dem 11. Jahrhundert oder "Übers Gebirg Maria geht" von Johannes Eccard (1553-1611).
Die lauten, jubilierenden Töne wie bei "Machet die Tore weit" beherrschen die Jungen mit ihren reinen, glockenhellen Stimmen freilich mühelos. Die wahre Kunst jedoch, auch die leisen Töne mit derselben Präzision und Reinheit zu Gehör zu bringen — auch das meistern die Windsbacher bravourös. (...) Höhepunkt des Abends jedoch ist eine spezielle Version von "Es ist ein Ros entsprungen" von Michael Praetorius. Jan Sandström (*1954) hat aus dem bekannten Lied eine Clustermotette komponiert. Neun Chorknaben nehmen dafür Aufstellung am Kircheneingang. Sie singen leise und zart, aber dennoch mit Inbrunst den Text, die Jungen im Altarraum summen mehrstimmig dazu. Da wird die Atmosphäre in der Kirche extrem dicht, das Publikum hält kollektiv den Atem an und lauscht staunend den engelsgleichen Stimmen.(...)"  Jeanette Seitz, Nordbayerische Nachrichten, 5.12.2017
 
23.10.2017

Homogener Klang und starker Applaus

Geistliche A-cappella Chormusik im Dom zu St. Blasien
„(...) Lehmann setzte die Stücke im piano pianissimo an und steigerte sie. Die hohen Soprane des Chores kamen dabei sehr gut zur Geltung. (...) Sein erstes Stück "Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für" von Mendelssohn Bartholdy machte mit dem besonderen Klang der Windsbacher vertraut. (...) Die gute Aussprache des Chores lässt den Text verständlich rüberkommen. Das zweite Stück "Os justi" von Anton Bruckner zeichnete sich durch diese Dynamik besonders aus. (...) Von der Empore aus wurde "Misere mei" von William Byrd zu einem durch den Dom schwebenden engelsgleichen Klangbild. (...) Den stürmischen Applaus quittierte der Chor mit zwei Zugaben. Die zweite sangen die Knaben und Jungmänner aus dem Säulenrund heraus. Damit schufen sie ein allumfassendes Klangbild, das ihr bis dahin gestaltetes Konzert hervorragend abschloss.“ Margrit Matyscak, Badische Zeitung, 23.10.2017
09.08.2017

Ein phänomenales Hörerlebnis

h-Moll-Messe in Schwäbisch Gmünd
"Die Interpretation von Bachs h-Moll-Messe wurde zu einem der Höhepunkte des diesjährigen Europäischen Kirchenmusikfestivals. Dirigent Martin Lehmann leitete dabei den Windsbacher Knabenchor und das Freiburger Barockorchester und war auf einen ausgesprochen nuancierten und auf größtmögliche Transparenz, vor allem beim Chorklang, setzenden Vortrag bedacht. (...) Die Windsbacher Chorknaben waren durchweg perfekt vorbereitet. Das erste „Kyrie eleison“ wurde schön abgesetzt geatmet; packend geriet das zweite. Leicht pulsierend wirkte das „Gloria“, brillant die Fuge zu „Et interra pax“. Weich ausgebreitet bot das „Gratias agimus tibi“ einen Ausblick auf das beschließende „Dona nobis pacem“.(...)“ Ralf Snurawa, 9.8.2017, Südwest Presse 

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