Windsbacher im Konzert

Pressestimmen

08.05.2012

Sprechende Gestik

Geistlich-weltliches Konzert, St. Matthäus München

"(...) Naturgemäß dirigiert er [Lehmann] anders als sein Vorgänger Karl-Friedrich Beringer, aber mit nicht minder intensiver "sprechender" Gestik und Mimik (....). Damit fordert er wohl auch bei der Einstudierung alles, erzielt aber eine ähnlich unmittelbare und nachhaltige Wirkung wie Beringer: enorm saubere Intonation, ausgereifte, homogene und ergreifende Piani, flexible Phrasierung, aber auch, wenn nötig, ein raumgreifendes, sattes Fortissimo. Wie unter Beringer ist diese Perfektion nicht Selbstzweck, sondern dient dem musikalischen Ausdruck, der Textausdeutung, der Architektur des Stücks. Neu sind so entstehende weite Bögen und eine manchmal größere Natürlichkeit der Diktion. (...)" Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung 7.5.2012

26.03.2012

Deutsche Jungs mit goldenen Kehlen

Geistlich-weltliches Konzert, Eröffnung der Interlaken Classics

"(...) Beglückend waren die Reinheit der jungen Stimmen, die lupenreine Aussprache und die schnörkellose Interpretation der Lieder. In Windsbach hat die geistliche Musik einen hohen Stellenwert, in der Musik von Bach,  Scarlatti oder Pachelbel fühlen sich die Choristen zu Hause. Mit Innigkeit singen sie aber auch traditionelle deutsche Volkslieder (...)". Marianne Baumann, Jungfrau Zeitung 26.3.2012

 

13.03.2012

Überwölbende Licht-Bögen

Geistliches Konzert, St. Gumbertus, Ansbach, 11.3.2012

"(...) Martin Lehmanns Deutungen waren flüssig, bewegt, eloquent, gespannt, mit einem Bllick fürs Ganze und für Strukturen disponiert und dabei von feiner Klangsinnlichkeit. Wunderbar die hohe Pianissimo-Kultur mit der Lehmann Leises und Leisestes sonor ausformulieren ließ. Er verband die lautere Reinheit seines Chorklanges mit innerer Dringlichkeit, etwa bei Regers "O Lamm Gottes, unschuldig", Mendelssohns Psalmmotette oder Bruckners "Os justi". Mehr noch. Die Linien der Choralstimme in "Fürchte dich nicht" (...) ließ er wie mit Licht nachziehen und sich über die Motette wölben. Da transzendierte Lehmann allein mit der Musik den Text. (...)" Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 13.03.2012

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